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Leserbrief von Ann Strübing aus Prerow,  „Investoren werden gezielt provoziert“ vom 03.06.2009

 

In Prerow sind Veränderungen geplant. Veränderungen, die unseren Tourismus stärken – was ja normaler Weise positiv zu betrachten ist. Traurig mit anzusehen ist aber, wie einige Menschen der älteren Generation sich so gegen eine Weiterentwicklung unseres Ostseebades sträuben. Sollte uns Bürgern nicht allen etwas daran liegen, dass auch unsere Kinder und Großkinder eine Zukunft in Prerow haben können? Wir jungen Leute wollen so gern in unserer geliebten Heimat arbeiten, finanzierbare Wohnungen beziehen und irgendwann auch unsere Kinder hier aufwachsen sehen. Dafür brauchen wir Sicherheit unserer Arbeitsplätze und da können nur saisonverlängernde Maßnahmen helfen, wie z.B. der Bau des geplanten Sole-Thermalbades, wofür Prerow als Standort perfekte Voraussetzungen erfüllt. Es kommen Investoren, die dabei helfen möchten und  durch die Therme viele Arbeitsplätze schaffen würden. Nur leider müssen wir zusehen, wie genau diese Investoren bei Informationsveranstaltungen gezielt provoziert werden, indem beantwortete Fragen auf äußerst provokante Weise mehrmals gestellt werden. Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass Sie - äußerst eigensinnig - über unsere Zukunft entscheiden? Sind Sie nicht der Ansicht, dass auch unsere Generation positive Veränderungen mit sich bringen kann? Ich bin davon überzeugt, dass auch Sie sich für Veränderungen einsetzten, als es um Ihr Leben, um Ihre Zukunft ging.

Weiterhin würde auch der Bau eines Sportbootetappenhafens unsere vom Tourismus lebende Region bereichern. Es werden unzählige Unterschriften gegen einen Bau gesammelt. Aber niemand fragt, wie… überzogene Skizzen, die tatsächlich ein „Hafenmonster“ zeigen, werden vorgelegt. Ob diese Zeichnungen nicht überdimensional dargestellt sind, bleibt im Raum stehen. Und auf gestellte Fragen, bekam man leider keine sachlichen Antworten, sondern wurde eher persönlich angegriffen.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie in sich gehen und überlegen würden, ob es nicht eine Zukunft für alle Generationen in unserem Ort geben kann und ob Stillstand der Weg dahin ist?

 

 

Leserbrief von Christine Barkow aus Prerow zum OZ-Artikel „Thermalbad: Prerow legt sich nicht fest“ vom 19.10.2009

 

 

 

100 ganzjährige Arbeitsplätze; Saisonverlängerung und heißes, salziges Wasser, womit man nicht nur die Wanne füllen, sondern auch noch heizen kann, haben die Prerower Abgeordneten des „Gewerbevereins“, der Wählergruppe „Wir Prerower“ und unser Bürgermeister am letzten Donnerstag verschenkt. Ihre Begründung: `Wir sind ja grundsätzlich dafür, ABER … das Gebäude ist uns zu hoch!´. Meine junge und auch alle kommenden Generationen wurden um eine so großartige Chance gebracht.  

Solch ein `Katz-und-Maus-Spiel´ mit Prerower Investoren hat leider schon traurige Tradition. Die Zingster Tankstelle sollte zuerst in Prerow gebaut werden, genau wie ein Aldi der jetzt in Born steht und beinahe hätten wir auch keine BARMER-Klinik, da es damals wie auch heute sehr viele Bedenkenträger gibt.

Ich bin schockiert wie leichtfertig einige Abgeordnete durch ihr Handzeichen die Zukunft für Prerow und unsere Region unwiederbringlich der Therme berauben.

 

 

Leserbrief von Bärbel Schumann aus Prerow „Thermenverlust in Prerow“

 

Davon ausgehend, dass die wörtlichen Zitate in der OZ korrekt wieder gegeben wurden, stellt sich mir die Frage, weiß der Prerower Bürgermeister, Herr Meller eigentlich noch was er sagt, bzw. was er tut? Vor Wochen konnte man in der OZ lesen , Zitat: " Wir haben Zeit , uns treibt keiner,"..... und weiter: "Wenn es die Gruppe ernst meine, werde sie um das Vorhaben kämpfen"...In dem heutigen Artikel der OZ schreibt Herr Meller Zitat: " Seit acht Wochen habe die Kommune regelrecht um einen Vertrag gebettelt." Auf k e i n e r Gemeindevertretersitzungen seit Herr Meller Bürgermeister ist, hat die Therme auf der Tagesordnung gestanden, als Tischvorlage von der Fraktion "Rettet Prerow" wurde das Thema Terme mehrheitlich abgelehnt. Es ist schon mehr als erstaunlich, nun davon zu sprechen, die Kommune hätte alles getan, um eine Investition von mehreren Millionen Euro nach Mecklenburg-Vorpommern, auf den Darß, nach Prerow zu holen, sie wurde nicht beteiligt. Die wirtschaftliche Lage des Möwentreffs jetzt als Abschreckung anzuführen könnte man als makaber bezeichnen. Um noch einmal an das Gedächtnis des Bürgermeisters zu erinnern, sei gesagt, dass Herr Meller den Beginn des Bauvorhabens "Möwentreff" immer wieder verzögert hat, u.a. mit der Begründung, nun müsse er noch einmal einen Blick auf die Wirtschaftlichkeit werfen! Als seine Firma allerdings mit dem Bau begonnen hatte, wurde innerhalb von Stunden die Planung geändert, ein Keller angebaut und der Info Kiosk der Gemeinde kurzerhand in einem kleinen Anbau nach außen verlegt, so dass der gemeinsame Nutzen zunichte gemacht wurde. Es ist außerdem grotesk, nun das "Möwentreff" als Alibi zu missbrauchen, um auf Sicherheiten zu setzen. Will Herr Meller nun eventuell damit zum Ausdruck bringen, wenn eine Firma wirtschaftliche Schwierigkeiten hat, dass damit alle Projekte und Planungen in der Bundesrepublik, in Mecklenburg-Vorpommern, auf dem Darß und damit auch in Prerow eingestellt werden? Kann man in dem Zusammenhang auf das Dünenhaus, Prerow Bau, Heidrich & Partner, Tischlerei Schuhmacher und viele andere Gewerbetreibenden und Bauträger verweisen? Das Leben geht auch bei und nach wirtschaftlichen Turbulenzen weiter. Herr Meller und den Gemeindevertretern wurde seitens der Cone -Gruppe Gelegenheit gegeben, sich mehrere SoleThermen anzusehen. Von diesem Angebot wurde, auch wenn damit Referenzobjekte hätten besichtigt werden können, scheinbar aus mangeldem Interesse k e i n Gebrauch gemacht! Hier wurden nur ein paar Beispiele zum Thema Gedächtnis und Widersprüche zwischen "sagen" und "handeln" aufgeführt! Diese Reihe ließe sich erheblich verlängern. In einem Punkt scheint Herrn Meller´s Gedächtnis nicht zu versagen! Denn ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Herr Meller während einer Gemeindevertretersitzung sagte: " Ich mache, was ich will, mir sagt keiner was!" An diese Aussage scheint er sich zu halten. Als Privatperson hat dies vielleicht einen gewissen Charme, aber als politisch aktive Person, ehrenamtlicher Bürgermeister (und damit Ehrenbeamter) und Amtsvorsteher ist dieses Verhalten mehr als zu hinterfragen! B. Schumann, Prerow

 

 

Leserbrief von Rainer und Kristina Fischer aus Prerow, "Kann sich ein Bürgermeister, Amtsvorsteher und Leiter eines Baubetriebes wirklich richtigum die Belange eines touristischen Schwerpunktortes kümmern"?

 

 

Die Gemeinde Prerow wird unserer Meinung nach offensichtlich falsch über die THERME informiert. Auch der jetzige Bürgermeister müsste wissen, dass über dieses Thema die letzten 15 Jahre gesprochen wurde. Seit zwei Jahren wird nun  mit der Cone-Group intensiv verhandelt und außer  Andreas Meller haben weitere Gemeindevertreter ( K. Malt, R. Bergmann, B. Goltings ) diese Entscheidungen öffentlich mitgetragen! Viele Besuche von Herrn Teunissen hat es in Prerow gegeben und wieder gab es Vorstellungen und Gespräche mit der Cone-Group und dann ist man immer noch nicht in der Lage, einen Beschluss zu fassen oder einen Antrag von „Rettet Prerow“ überhaupt auf die Tagesordnung zu setzen.

Hat man in der Mehrheit der Gemeindevertretung die freie und soziale Marktwirtschaft bisher noch nicht verstanden? Klar will ein Investor auch Geld verdienen, das weiß wohl jeder Geschäftsführer. Wir stellen eine andere Rechnung auf, denn wenn 320 000 Besucher im Jahr erforderlich sind, wären das ca.1000 Personen am Tag. Davon sind aber schon  einige vor Ort, andere kommen mit Bus oder Rad und 200 bis 300 Leute reisen dann mit dem Auto an und in diesen Fahrzeugen sitzen ganz  bestimmt mehrere Personen. Erwähnen möchten wir auch, dass das Gebiet des Sole-Thermalbades außerhalb der Ortslage geplant ist und man braucht sich um die „Leitung der Verkehrsströme“ keine großen Gedanken machen. Von einer Bettenburg kann wohl auch kaum die Rede sein, wenn ein Hotel mit 200 Betten geplant wird. Ein Hotel sollte auch wie ein Hotel aussehen und sich so in die interessante Sole-Thermal-Landschaft einfügen lassen. Bisher haben die Investoren und Betreiber viel Zeit und Geld investiert, sie haben geduldig verhandelt und wir können nur hoffen, dass dieses Projekt  für das  Ostseebad Prerow kein Traum bleibt.