Ende des Sole Thermalbades
Das Ende des Traumes eines Sole-Thermalbades im Ostseebad Prerow
Auf der Basis eines Kooperationsvertrages zwischen der Gemeinde Ostseebad Prerow und der ConeGroup wurde seitens der ConeGroup eine Machbarkeitsstudie auf deren Kosten erstellt und abgeschlossen.
Die Machbarkeit für ein Sole-Thermalbad bei uns wurde dabei belegt. Die ConeGroup war bereit, das Projekt umzusetzen.
Das Wirtschaftsministerium signalisierte nach Vorlage der Machbarkeitsstudie „Grünes Licht“ für Prerow, womit unsere Gemeinde der Stadt Barth als Mitbewerber für den Standort eines Sole-Thermalbades vorgezogen wurde!
Geschätztes Investitionsvolumen: > € 30.000.000 (ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinde)
Arbeitsplätze: ca. 100 qualifiziert und ganzjährig
Saison: ganzjährig, vor allem Stärkung der Nebensaisonzeiten
Basis: Salzhaltiges Warmwasser, wofür Schürfrechte vorliegen
Effekte: Balneologische und thermale Nutzung (inkl. EEG, d.h. Wärmenutzung mit Einspeisung nach dem Energieeinspeisegesetz)
Aussichten: Mögliche andere Nutzung des Wassers nach Qualitätsprüfung
Abgrenzung: Kein Spass- oder Freizeitbad, nur Gesundheit!
Weiterer Vorteil: Entwicklung bis zum Betrieb, alles „aus einer Hand“
Nach der Kommunalwahl fand auf Wunsch der ConeGroup ein Treffen in Prerow statt (Bürgermeister inkl. Stellvertreter nahmen teil). Der Gesprächsinhalt ist für uns nur mittelbar aus der Aktennotiz und dem Gespräch mit der ConeGroup am 05.10.09 bekannt.
Alle hier angeführten Schreiben der ConeGroup werden mit ausdrücklicher Genehmigung des Verfassers eingestellt.
Die Schreiben von Herrn Meller an die ConeGroup werden hier nicht eingestellt. Er wolle, so erklärte er am 03.12.09 öffentlich, seine Schreiben selbst im Internet veröffentlichen.
Die Gemeindevertreter der Wählergruppe „Rettet Prerow“ wurden am Schriftverkehr von Herrn Meller seit dem 12.11.09 in Kopie beteiligt. Das ist einen Tag nachdem die ConeGroup ihrerseits alle Gemeindevertreter am Schriftverkehr der Firma in Kopie informierte.
Für den Bürgermeister gab es keinen Auftrag und keinen Beschluss der Gemeindevertretung Schreiben an die ConeGroup mit dem gewählten Inhalt abzusetzen und darin gar neue Verträge zu fordern. Das Thema Therme wurde nach der Kommunalwahl im Sommer 2009 nicht mehr auf die Tagesordnung der Gemeindevertreter zugelassen. Mehrere Versuche der Wählergruppe „Rettet Prerow“ das Thema dort zu behandeln scheiterten. Am 15.10.09 stellte die Wählergruppe „Rettet Prerow“ öffentlich den Antrag das Sole – Thermalbad als Thema zu behandeln. Dieses geschah vor dem Hintergrund des Gesprächsinhaltes vom 05.10.09 (lesen Sie dazu das hier eingestellte Protokoll der Besprechung).
Der Antrag fand keine Mehrheit.
Am 15.10.09 wurde dieses mit den Stimmen der Herren Meller, Dr. Günther, Lohmeyer, Maschke, Bergmann, Goltings und Bobert abgelehnt.
Dieses Verhalten ist eine eindeutige Missachtung der Verabredungen und Zusagen, die der ConeGroup am 05.10.09 gegeben wurden.
Die Schreiben des Herrn Meller an die ConeGroup erstellte dieser ohne Mitwirkung oder Freigabe der Gemeindevertretung. Damit ist es nach unserer Wertung und vorliegenden Kenntnissen der Abläufe nur seine Person, die für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich ist. Mit dem von ihm verursachten Verlust einer solchen Entwicklungschance für unseren Ort kann es nur eine Konsequenz geben und die heisst „RÜCKTRITT“ der verantwortlichen Person und das ist hier der Bürgermeister.
Bei dem gezeigten Verhalten laufen wir Gefahr, weitere Vorhaben, die die Kommune infrastrukturell stärken könnten, uns ebenfalls völlig eigenmächtig behandelt zu sehen. Beispielhaft möchten wir dabei benennen, das Wellnesshotel auf dem ehemaligen NVA-Gelände, die Errichtung einer Einrichtung für „Betreutes Wohnen“, die Verwertung des GST-Geländes, die Rückkehr der Schiene, die Verwertung der denkmalgeschützten Vogelswarte, das bezahlbares (Miet)Wohnen für Einheimische, aber auch eine klare Position zum Hafen.
Folgend werden uns verfügbare Schreiben der ConeGroup und Leserbriefe (mal in voller Länge und mit Erlaubnis der Verfasser), dargestellt.
Medienberichte zum Thema rufen Sie bitte selbst auf deren Internetseiten ab. Fündig werden Sie bei der OZ und dem RadioFDZ.
Unsere Darstellungen beginnen mit der Besprechung zwischen der Gemeinde Ostseebad Prerow und der ConeGroup am 05.10.09 und enden mit dem Schreiben der ConeGroup vom 02.12.09. Ermessen Sie selbst, warum wir die traurige Überschrift dieser Einleitung wählten.
Haben Sie weitere Fragen zum Thema oder zur Entwicklung des Ortes aus der Sicht der Wählergruppe „Rettet Prerow“, so sprechen Sie IHRE Vertreter unserer Wählergruppe an.
„Rettet Prerow“ arbeitet ohne Abhängigkeiten und entscheidet unter Beachtung der Gesetze frei, nach bestem Wissen und Gewissen und ausschliesslich für die Solidargemeinschaft in unserem Ostseebad Prerow. Sie verliert dabei auch nicht den Blick auf und für die Region.
Ende des Sole Thermalbades