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Beschlussvorlage zum Eintritt in den Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst 

Am 5. Februar 2013 wurde vom Vorsitzenden der Fraktion „Rettet Prerow“ im Amt eine Beschlussvorlage eingereicht, die den Wiedereintritt des Ostseebades Prerow in den Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst zum Gegenstand hat.

Diese ist verbunden mit dem Antrag auf Einberufung einer öffentlichen Gemeindevertretersitzung.

 

 

Den vollständigen Inhalt der Beschlussvorlage finden Sie unter „Eingereichte Beschlussvorlagen“.
 

   

Kurbetrieb Prerow streicht Stellen  

Aktuell wird der Personalbestand des Kurbetriebes verkleinert. Zwei Stellen wurden gestrichen, die betroffenen Mitarbeiter entlassen. Dies wird mit einer Überkapazität an Personal begründet. Einschließlich Lehrling, Buchhaltung und Darß-Museum beschäftigt der Kurbetrieb dann noch insgesamt 6 Mitarbeiter.  

Aus Sicht von Rettet Prerow ist dies eine Fehlentscheidung, die weitere Abstriche in der Leistungsfähigkeit und Qualität zur Folge haben wird. Prerow wird den Anforderungen im aktuellen Tourismusgeschäft immer weniger gerecht.

 

 Wohin geht der Weg? Welche Pläne stecken dahinter?
 

 

      

Bürgermeister schließt Verträge an der Gemeindevertretung vorbei 

Wieder einmal erfahren die Prerower Gemeindevertreter erst aus der Presse, dass ihr Bürgermeister wichtige Dinge vereinbart hat, ohne vorher darüber zu unterrichten, geschweige denn, darüber zu beraten und zu beschließen. 

 

  Auszüge aus einem Artikel Ostsee-Zeitung v. 8.12.2012

Die Gemeindevertretung hat keine Kenntnis vom Inhalt der geschlossenen Vereinbarung.  

 

  Ostsee-Zeitung v. 8.12.2012

 

Diesem Zitat nach ist sogar das Projekt für die Eindeichung schon fertig und vom Bürgermeister akzeptiert worden. Die Gemeindevertretung als lt. Verfassung oberstes Organ der Gemeinde wurde nicht einmal informiert.

 

 Nicht zuletzt durch das im Zeitungsartikel erwähnte neue Schöpfwerk geht es hier um einen Betrag in Millionenhöhe. Und das wird mal eben in „Blitzgeschwindigkeit“ an der Gemeindevertretung vorbei verhandelt. Auf der Gemeindevertretersitzung am 29. November verlor der Bürgermeister kein Wort über eine geplante Vereinbarung.

Anmerkung: Auf Nachfrage wurde Rettet Prerow zwischenzeitlich eine Kopie dieser Vereinbarung übermittelt. Da nicht geklärt ist, inwieweit der Inhalt als vertraulich zu betrachten ist, möchten wir derzeit hier keine Veröffentlichung vornehmen. Wir empfehlen, sich direkt an die Bürgermeister zu wenden.

 

 

   

Öffentliche Fragen unerwünscht 

In der öffentlichen Gemeindevertretersitzung am 29. November 2012 beantragte Rettet Prerow zum wiederholten Male, den Tagesordnungspunkt „Fragen der Gemeindevertreter“ im öffentlichen Teil zu behandeln.

Aber wie in allen vorhergehenden Sitzungen in der Amtszeit von Bürgermeister Andreas Meller wurde dies von der Mehrheit der Gemeindevertreter abgelehnt. Rettet Prerow hatte sich deswegen schon mehrmals an die Kommunalaufsicht gewandt. Im September 2010 gab es von dort auch eine schriftliche Aussage, die uns recht gab. Wir haben das Recht, Fragen an den Bürgermeister in der Öffentlichkeit zu stellen. Siehe hier folgend die Aussage der Kommunalaufsicht des Landkreises: 

 Geändert hat dies nichts. Lapidare Antwort der Bürgermeisters dazu: „Das ist deren Sicht. Ich habe eine andere.“ 

…und die Mehrzahl der Gemeindevertreter schließt sich dieser Meinung an.

 

 

Heute, am 4. Dezember 2012, wurde die Ausschreibung der Stelle des Kurdirektors / der Kurdirektorin für die Gemeinde Ostseebad Prerow veröffentlicht.

Sie ist zu finden auf der Seite des Amtes Darß-Fischland unter Prerow/Bekanntmachungen:

http://www.darss-fischland.de/ris-prerow/instanz_1/index.htm

Demnächst wird die Stellenausschreibung auch auf der Seite des Kurbetriebes sowie unter der zentralen Seite des Bundes www.bund.de zu finden sein. 

Die Veröffentlichung in der OZ (wahrscheinlich Ausgabe v. 8./9.12.2012) sowie in den Informationskästen der Gemeinde ist ebenfalls geplant.

Die Stelle soll zum 1. Mai 2013, wenn möglich auch früher, besetzt werden.

Seit der Kündigung des letzten Kurdirektors, Herrn Große-Schütte, wären dann 14 Monate vergangen.

Eine viele zu lange Zeit, findet Rettet Prerow.

 

 

Siehe auch unsere weiteren Artikel zum Thema Kurddirektor.

 

 

 
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