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Leserbrief zu „Unliebsame Investoren wurden erkannt“ v. 16. Mai 2013 in der Ostsee-Zeitung  

Einsatz für Prerow? 

Der stellvertretende Bürgermeister, Ralf Lohmeyer, ist stolz auf Dinge, die er verhindert hat. An welcher Stelle hat er denn etwas vorangebracht?

Es gibt keine Initiative für eine Therme. Für den Zustand des GST-Geländes muss man sich schämen. Seriöse Interessenten für die Vogelswarte wurden vergrault. Alte Prerower müssen, wie aktuell leidvoll geschehen, den Ort verlassen, weil es kein Seniorenheim gibt. Am Eisenbahnanschluss ist man nicht mehr interessiert. Die Neubesetzung der Kurdirektorstelle wurde auch von Herrn Lohmeyer ein Jahr lang hinausgezögert. Wo der stellvertretende Bürgermeister sein Veto hätte einlegen sollen, bei den Bauschutthügeln, die monatelang die Gäste begrüßten, macht er es nicht. Verteidigt diese gar.

Nicht einer einzigen von Rettet Prerow eingebrachten Beschlussvorlage hat er je zugestimmt und spricht dann von einer „Neinsagerfraktion“. In der letzten öffentlichen Sitzung verhinderte er jede Frage und Diskussion zu einem Thema, dass den Prerowern unter den Nägeln brennt.

Sieht so ein Einsatz für Prerow aus? 

René Roloff

Leserbrief des stellv. Bürgermeisters, Ralf Lohmeyer, in der Ostsee-Zeitung am 16.5.2013

 

 

   

Fragen zur Ablagerung von Straßenaushub am südlichen Ortsrand / Ortseinfahrt des Ostseebades Prerow suchen Antworten

oder

Ticken die Uhren in Prerow und im Landkreis anders? 

 

Das Fernsehen und die Öffentlichkeit mussten eingeschaltet werden, damit das Vorgehen des Bürgermeisters von Prerow, Herrn Andreas Meller, in Sachen Straßenaushubablagerung, überhaupt Aufmerksamkeit bei den zuständigen Behörden fand. 

Fast 1,5 Jahren sind seit Beginn von Aufschüttungen aus Straßenaushub vergangen, da erklärt sich aktuell der Kreis (die Aufsichtsbehörde) zu der Ablagerung dieses Aushubes am Ortsrand von Prerow. Zitat des Leiters der Umweltbehörde Herrn Dr. Liebelt: 

Dass das derzeit vor Ort befindliche Bodenmaterial ohne eine weitere Aufarbeitung nicht für die Errichtung eines an diesem Standort baugenehmigten Dünenbauwerkes verwendet werden kann, ist allen Beteiligten klar.“  

Nach fast eineinhalb Jahren sehen die Bevölkerung und besonders die Anlieger ihre Ängste und Vermutungen amtlich bestätigt.  

Im gleichen Schreiben verweist der Leiter der Umweltbehörde einen Anfragenden auf die untere Baubehörde des Kreises. Diese, so führt er aus, möge sich mit den Fragen zum Landschaftsschutzgebiet befassen.  

Prerow wird in seinen Außenbereichen überwiegend von Landschaftsschutzgebieten umfasst. Eine Veränderung oder Herausnahme aus dem Landschaftsschutzgebiet kann der Landrat verfügen. Vorrang hat, wie das Wort es sagt, der Schutz der Landschaft.  

Die Vorgehensweise zur Errichtung einer künstlichen Düne am Ortseingang muss die Einheimischen zumindest verwundern. Diese kennen keine Dünen im Bereich des südlichen Ortsrandes von Prerow. Die Landschaft dort ist einfach „schön“ flach – nichts anderes! Der Kreis befand das bisher als schützenswert. Warum nun nicht mehr? Müssen wir an der Ernsthaftigkeit und Vorschriftentreue der Behörden zum Erhalt der Natur und dem Schutz der Umwelt zweifeln, wenn Umweltregeln in „Gesprächen“ gefunden werden? Wie sonst ist es zu verstehen, dass wegen Krankheit eines Mitarbeiters ein Bescheid anders als erwartet erging? Gelten im Kreis in einer Sache Gesetze und Vorschriften oder kommt es auf die Person an, mit der ich verhandele? Müssen wir befürchten, dass der Landrat, dem viele Informationen zugingen, einen „Bananenkreis“ beaufsichtigt? 

Vielleicht hilft es Fragen zu stellen und Antworten zu finden. Erhalten wir so ein klareres Bild in einer für viele Einheimische und Gäste von Prerow schlimmen Geschichte? Erhalten wir vielleicht auch eine Antwort auf die Frage, warum im Landschaftsschutzgebiet eine künstliche Düne geschaffen wird und wem das nutzen könnte? 

Begann dieser Vorgang bereits, als der heutige Bürgermeister die Aufstellung eines B-Planes (Nr. 24) für das Firmengelände seiner ehemaligen oder heutigen Baufirma beantragte? Oder begann der Vorgang früher, als dieses Gelände im Flächennutzungsplan, unter Beteiligung der Person des heutigen Bürgermeisters, als Gebiet für Ferienwohnungen ausgewiesen wurde?   

Beinhaltet die auf Initiative des Bürgermeisters geänderte Straßenausbausatzung betrachtenswerte Elemente? Erfuhr der B-Plan Nr. 24 die regelmäßige Unterstützung von den immer selben Mehrheiten der Gemeindevertreter? Warum wurde das Plangebiet von einer durchgehenden Straße befreit und über Sackgassen versorgt? Hat der Bürgermeister den Anstoß zu einem Straßenausbau gegeben, der auch das B-Plangebiet Nr. 24 versorgt?  

Warum wurde diese Straße ausgebaut, während andere Straßen warten oder andere B-Plangebiete keine Verbesserung erfahren? Warum und in wessen Auftrag führte der Bürgermeister nach Beendigung der Ausschreibung weitere Verhandlungen um den ausgeschriebenen Auftrag? Wurden auf diese Weise vielleicht Mitbewerber um Chancen bei der Ausschreibung gebracht? Kann der Bürgermeister, dessen Entscheidungsbefugnis bei maximal 1000,- € endet, allein über Änderungen der Bauleistungen im Stückweg bestimmen, die im fünfstelligen Bereich liegen? 

Sollten die angeblich angestrebten Ersparnisse für die Anlieger tatsächlich selbstlos erzielt werden? Gibt die Internetseite

www.prerow-darss.de/darssimmobilien/angebote/1_1/1.1_280313.pdf

mehr Informationen dazu? War der Bürgermeister als Subunternehmer selbst bei der Baumaßnahme involviert? Was ist der Grund, warum der Bürgermeister vor Erlangung einer Baugenehmigung (die nun ganz sauberen Sand vorschreibt) belasteten Sand aus dem Straßenbau am südlichen Ortsrand abkippen ließ? Warum lag dieser – vom Kreis als nicht verwendbar bezeichnete - Aushub dann trotz Anzeigen über Monate und ohne Einschreiten der Aufsichtsbehörden im Landschaftsschutzgebiet vor der Tür von Prerower Bürgern? 

Können Sie sich vorstellen, dass solche Fragen in einem Land aufkommen, welches von sich behauptet, transparent, offen und nur für den Bürger zu arbeiten? Wie würden Sie sich fühlen, Schmutz vor Ihrem Haus oder Ihrer Pension aufgetürmt zu bekommen und die unterrichtete Behörde schaut tatenlos zu? Was sind das für Gemeindevertreter, was ist das für ein Kreis? 

Wird in Prerow tatsächlich Vorschrift, Recht und Gesetz von allen oder für alle beachtet oder ticken die Uhren hier tatsächlich anders? Erhebt der aufsichtsführende Kreis keinen Anspruch, vorgetragene Missstände abzustellen und für den steuerzahlenden Bürger da zu sein? 

Sollten sich bei der Beantwortung der gestellten Fragen Antworten ergeben, die Verstöße gegen Gesetze und Bestimmungen aufzeigen, so muss das Konsequenzen haben – in der Gemeinde und im Kreis. 

Der Volksmund sagt: „ Wer die Musik bestellt, der zahlt!“

Prerow, den 20.05.13

 

 

  

  

Sicheldünenprotest zieht Kreise in Prerow 

Der Protest gegen das „Dünenbauwerk“ am Ortseingang setzt sich fort. Etliche Plakate sind im Ort zu sehen. 

Ein Dank an jene, die unsere kommunalpolischen Aktivitäten unterstützen und fortsetzen! Wir fühlen uns in unserer Arbeit bestärkt.

 

 

 

   

Leserbrief 

In der Gemeindevertretung am vergangenen Freitag (10.5.2013) ist der Bau der „Düne“ am Ortseingang nun wirklich beauftragt worden.

Jetzt zeigt der Prerower Bürgermeister, Andreas Meller, sein wahres Gesicht!Auf der letzten öffentlichen Sitzung gab es massive Kritik an diesem Projekt. Viel Geld wird in Planungen gesteckt, die kaum jemand wirklich will. Jetzt wäre noch die Chance gewesen, gemeinsam mit den Einwohnern unseres Ortes, diesen Unsinn zu verhindern und eine von der Mehrheit akzeptierte Lösung zu finden. Doch wie wir das kennen, wird der Bauauftrag mit den sicheren Stimmen der „Blockflöten“ gegen die Interessen der allermeisten Prerower durchgewunken. 

Diese Gelder könnten im Ort sinnvoller eingesetzt werden. Es gibt derzeit keine Planungen, altersgerechtes Wohnen hier anzusiedeln. Die Gemeinde verfügt über das große Gelände des ehemaligen Altersheimes. Nichts passiert hier. Sollen wir alle unsere Häuser verkaufen und nach Zingst ziehen?

Was wird aus unserem Wahrzeichen, der Vogelswarte? Ist der Abriss das Ziel? Auch im Mai sieht unser Ostseebad noch ungepflegt aus. Es ist beschämend, unsere Gäste so zu empfangen. Der in Prerow momentan gesteuerte Kurs ist traurig. Diese schlimmen Fehler tun unserem Prerow gar nicht gut. 

Kristina Fischer 

Gekürzt erschienen in der Ostsee-Zeitung am 15.5.2013

 
 

 

Ein Blick auf die touristische Vermarktung des Darßes  

Am 10. Mai warb man noch mit dem Veranstaltungskalender für März und April am Edeka-Markt in Born.

 
 
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